Herzgesundheit

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Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzenssache. Schon mit einfachen kleinen Schritten können Sie Ihrem Herzen etwas Gutes tun. Wir helfen Ihnen dabei mit unseren Angeboten.

Die Deutsche Herzstiftung hat umfangreiche Informationen und Online-Tests für Sie zusammengestellt.

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Herzinfarkt: Sind Sie gefährdet? Herzinfarktrisiko-Test

Habe ich eine Herzschwäche? Online-Test

Herzinfarkt - Jede Minute zählt

„Herzinfarkt" - wem fährt bei diesem Wort nicht der Schreck in die Glieder? Diese Angst kommt nicht von ungefähr: Der Herzinfarkt stellt in den westlichen Industrienationen die häufigste Todesursache dar.

Schuld daran ist unser ungesunder Lebensstil mit falscher Ernährung, fehlender Bewegung und zu viel negativem Stress. Unmittelbare Ursache eines Herzinfarktes ist der vollständige Verschluss eines Herzkranzgefäßes durch ein Blutgerinnsel. Dadurch wird der Teil des Herzmuskels, zu dem das verstopfte Gefäß führt, nicht mehr mit Sauerstoff versorgt und stirbt langsam ab. Nur wenn dieser Blutpfropf innerhalb kürzester Zeit beseitigt wird, kann der Mensch den Infarkt überleben. 

  • starkes Engegefühl, heftiger Druck im Brustkorb, Angst
  • schwere, länger als fünf Minuten anhaltende Schmerzen im Brustkorb, die in Arme, Schulterblätter, Hals, Kiefer, Oberbauch ausstrahlen können
  • Luftnot, Übelkeit, Erbrechen (bei Frauen sind es oft die einzigen Anzeichen)
  • Schwächeanfall, evtl. Bewusstlosigkeit
  • blasse, fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß
     

Bei diesen Anzeichen rufen Sie am besten sofort einen Rettungswagen unter 112 oder unter der örtlichen Notrufnummer.

Herzinfarkt ist Männersache. Noch immer hält sich dieses weit verbreitete Vorurteil hartnäckig.

Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Mehr als die Hälfte aller Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen betreffen Frauen. Und mehr als 50 Prozent der Frauen überlebt den ersten Herzinfarkt nicht. Damit sind die Überlebenschancen der Frauen bei einem Infarkt deutlich geringer als bei Männern. Das liegt daran, dass Frauen und auch manche erstbehandelnde Ärzte die spezifisch weiblichen Symptome des Herzinfarktes nicht erkennen und daher zu spät Hilfe alarmieren, bzw. die richtige Therapie einleiten. So geht wertvolle Zeit verloren, die lebensentscheidend sein kann.

Zusätzliche erhöhen bei Frauen die Wechseljahre das Risiko eines Infarktes, weil die Schutzfunktion des Hormons Östrogen für die Gefäße nachlässt. Frauen, die rauchen und die Antibabypille nehmen, sind zusätzlich gefährdet. Abhängig vom Alter und anderen Risikofaktoren steigt das Herzinfarktrisiko hier bis zum Zwanzigfachen an. Psychische Faktoren spielen bei Frauen eine größere Rolle als bei Männern: Dauerhafter, unbewältigter Stress wirken sich negativer aus.

 

Symptome:

  • Engegefühl in der Brust
  • Schmerzen, die in den linken Arm ausstrahlen

 

Risikofaktoren:

  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Zuckerkrankheit (Diabetes)
  • Fettstoffwechselstörung

andere weniger eindeutige Anzeichen können sein:

  • Kurzatmigkeit
  • ungewöhnliche Müdigkeit
  • Schwächegefühl
  • anhaltenden Schlafstörungen
  • Übelkeit und Erbrechen

Wie können Frauen vorbeugen?

Schon mit 30 Minuten Bewegung täglich können Frauen ihr Infarktrisiko um 30 Prozent senken. Mit kleinen Änderungen der Lebensgewohnheiten wie z.B. „Gehen statt Fernsehen" oder „Treppe statt Aufzug" lässt sich das leicht in den Tagesablauf integrieren. Wer außerdem aufhört zu rauchen und Stress aktiv bewältigt (wir beteiligen uns an den Kosten qualitätsgesicherter Gesundheitskurse), verbessert seine Chancen weiter, vom Infarkt verschont zu bleiben. Genau so wichtig ist eine herzgesunde Ernährung. Sie soll abwechslungsreich sein und aus ausreichend Obst und Gemüse, fettem Seefisch, magerem Fleisch, Vollkorn- und Sojaprodukten bestehen. Wichtig sind vor allem die „guten" Fette, also ungesättigte Fettsäuren in pflanzlichen Ölen und Omega-3-Fettsäuren.

Scheuen Sie sich auf keinen Fall, den Notarzt zu rufen, wenn Sie Beschwerden haben, die auf einen Herzinfarkt hindeuten. Jede Minute zählt und je früher die richtige Therapie beginnt, desto besser sind die Aussichten, wieder gesund zu werden.

Jürgen Coors ist alternierender Vorsitzender des Verwaltungsrates (Versichertenvertreter) unserer Daimler BKK und gehört dem Vorstand des Vereins Betriebliche Krankenversicherung (BKV e. V.) an.

Der Verein vertritt die Interessen unternehmensbezogener Betriebskrankenkassen: Er kümmert sich darum, die Positionierung gegenüber Politik, Verbänden und Wirtschaft zu stärken. Ein weiteres Ziel ist die Unterstützung der Zusammenarbeit mit den jeweiligen Trägerunternehmen. Und schließlich besteht ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit darin, Kooperationen zwischen unternehmensbezogenen BKK zum Nutzen der Versicherten zu fördern. Für Letzteres ist die aktuelle Aktion zur Herzgesundheit ein gutes Beispiel. Wir sprachen mit Jürgen Coors über die BKV-Kampagne.

Frage: Was ist das Ziel der Kampagne?

Jürgen Coors: Ziel der Kampagne „Herzenssache“ ist, das Bewusstsein der Versicherten für die Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu stärken und sie zu herzgesundem Verhalten zu motivieren. Für den BKV ist es die erste übergreifende Aktion dieser Art: Unter dem Motto „Herzenssache“ können alle BKV-Kassen ihren Versicherten das ganze Jahr über Angebote zum Thema Herzgesundheit machen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lohnt es sich unbedingt, auf die Angebote an den jeweiligen Standorten zu achten.

Frage: Warum ist gerade in den Betrieben eine solche Kampagne besonders sinnvoll?

Jürgen Coors: In den Betrieben erreichen wir mit relativ einfachen Mitteln so viele Menschen wie nirgends sonst. Das macht Aktionen zur Gesundheitsförderung in diesem Umfeld besonders effektiv und Erfolg versprechend. Für die Daimler BKK gehören Prävention und Gesundheitsförderung traditionell zu den Schwerpunktaufgaben, als ein Beispiel sei hier nur das Bonusprogramm zur betrieblichen Gesundheitsförderung genannt. Vor diesem Hintergrund passt die Kampagne zur Herzgesundheit hervorragend in das Angebot der Daimler BKK.

Frage: Hand aufs Herz – was tun Sie ganz persönlich für die eigene Herzgesundheit?

Jürgen Coors: Ich fahre leidenschaftlich gerne Fahrrad. Wann immer es meine Zeit erlaubt und das Wetter mitspielt, schwinge ich mich aufs Rad. 2014 war ich auf meiner weitesten Tagestour gut 220 Kilometer unterwegs. Auf diese Weise kommen im Jahr einige tausend Kilometer zusammen.

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