Besondere Versorgung

Das Plus für Ihre Behandlung

Mit besonderen Versorgungsangeboten verfolgen wir das Ziel, die Behandlung aus einer Hand für Sie zu fördern bzw. zu unterstützen. Dazu arbeiten wir mit unterschiedlichen Leistungserbringern wie Fachärzten oder Krankenhäusern zusammen.

Diese koordinierte Behandlung garantiert Ihnen mehr Qualität, mehr Service und dadurch auch mehr Gesundheit. Gleichzeitig können Sie bei einzelnen Versorgungsangeboten von modernsten Behandlungsmethoden profitieren.  

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über unsere besonderen Versorgungsangebote.

Weitere Versorgungsverträge:

Qualitätsgesicherte Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS/ ADS

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Wir bieten in Baden-Württemberg betroffenen Kindern und Jugendlichen zwischen 4 und 17 Jahren eine spezielle Betreuung an. Regionale ADHS-Teams führen eine leitlinienorientierte Diagnostik und Therapie durch. Der Facharzt des ADHS-Teams ist fester Ansprechpartner und Koordinator während der 3-jährigen Behandlung. Die Behandlung ist individuell auf das Kind/ den Jugendlichen und seine Familie abgestimmt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Kinderarzt, Kinderpsychiater, Kinderpsychotherapeuten oder an Ihr BKK-Kundencenter.

Ambulantes Operieren

Die meisten Menschen beschleicht schon ein mulmiges Gefühl, wenn sie im Krankenhaus nur zu Besuch sind. Und als Patient möchte man die Klinik gern auf dem schnellsten Wege wieder verlassen. Dank immer modernerer Technik kann dieser Wunsch heutzutage in Erfüllung gehen.

Wissenswertes:

Mehr als die Hälfte aller chirurgischen Eingriffe könnte ambulant durchgeführt werden. Bei rund 400 verschiedenen OPs kommt theoretisch die ambulante Alternative in Frage. Vor allem Eingriffe am Knie und Auge, OPs von Krampfadern und Leistenbrüchen sowie an der Hand, die Entfernung von Blasen- und Nierensteinen sind besonders geeignet. Grundsätzlich handelt es sich um Routine-Eingriffe, die ein geringes Risiko mit sich bringen. Das bedeutet, dass sie in der Regel im Voraus geplant werden können und Sie sich als Patient Zeitpunkt und Ort der OP aussuchen können.

Doch die ambulante Variante bietet noch viele weitere Vorteile:

Schon kurz nach der OP sind Sie wieder in Ihrer vertrauten Umgebung, versorgt von der Familie oder Freunden. Zu Hause fühlen Sie sich wohler und werden schneller wieder gesund. 

Hinsichtlich Qualität und Sicherheit unterscheidet sich der ambulante Eingriff nicht von der stationären Behandlung. Sie werden medizinisch bestens versorgt.

Eine ambulante OP verringert die Gefahr, dass Sie sich mit Krankenhauskeimen infizieren. Nach Schätzung es Instituts für Hygiene der Freien Universität Berlin passiert das nämlich jährlich rund 500.000 Patienten. 

Inzwischen liegt eine bundesweit einmalige Studie des Landesverbandes Ambulantes Operieren Nordbaden vor, die belegt, dass Patienten durchweg äußerst zufrieden mit den Ergebnissen ambulanter Eingriffe sind. Mehr als 2.500 ambulante OPs wurden unter die Lupe genommen. Dabei gab es keine nennenswerten Komplikationen. 98 % der Befragten würden sich wieder ambulant operieren lassen, 99,7 % sogar wieder in derselben Praxis.

Sie wissen, dass bei Ihnen demnächst eine OP ansteht?

Dann überlegen Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Arzt, ob bei Ihnen die ambulante Lösung in Betracht kommt. 

Wir haben für Sie bundesweit ein besonderes Versorgungsangebot mit ausgewählten Experten geschaffen, um Ihnen die Möglichkeit des ambulanten Operierens anzubieten. 
Moderne und möglichst schonende, wenig belastende Operationsverfahren ermöglichen eine schnelle Genesung.

Informieren Sie sich in Ihrem BKK-Kundencenter nach diesem Versorgungsangebot und den teilnehmenden Ärzten.

Integrierte Versorgung in Behinderteneinrichtungen in Niedersachsen

Mit einer Reihe von Einrichtungen der stationären Behindertenhilfe in Niedersachsen haben wir eine Vereinbarung zur integrierten Versorgung.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihr BKK-Kundencenter.

Brust- und Eierstockkrebs gehören bei Frauen zu den häufigsten Tumorerkrankungen; von Brustkrebs sind auch Männer betroffen. In einigen Familien treten Fälle von Brust- und/oder Eierstockkrebs gehäuft auf. Manche Frauen erkranken daran, wenn sie noch sehr jung sind. Dies können Hinweise darauf sein, dass es sich um familiären Brust- und Eierstockkrebs handelt, der auch genetische Ursachen haben kann, also erblich bedingt ist.

Eines unserer besonderen Versorgungsangebote richtet sich an Frauen, in deren Familie Brust- und Eierstockkrebs gehäuft auftritt:

Mithilfe eines Gentests kann ihr individuelles Risiko ermittelt werden. Vielfach ist die Sorge aber völlig unbegründet. Bei etwa einem Viertel aller Frauen mit Brustkrebs gab es bereits Tumorerkrankungen in der Familie. Aber nur in fünf bis zehn Prozent aller Fälle lässt sich ein krankheitsauslösendes Gen nachweisen.

Experten in Universitätskliniken können mithilfe einer genetischen Beratung und einer eventuell folgenden Genanalyse das individuelle Risiko für das Auftreten von Brust- oder Eierstockkrebs ermitteln. Bei Bedarf leiten die Spezialisten Früherkennungsmaßnahmen ein. Ob eine solche genetische Beratung und Diagnostik aber überhaupt sinnvoll sind, wird zunächst in einem Telefonat mit Fachleuten der Klinik geklärt.  Und dieser Schritt erfolgt auch erst nach einer ausführlichen Beratung durch den Gynäkologen oder die Gynäkologin. Der behandelnde Facharzt ist erster Ansprechpartner für betroffene Frauen.

Bei der genetischen Beratung wird über drei Generationen verfolgt, wie oft beide Krebsarten in der Familie aufgetreten sind. Im Falle eines erhöhten Risikos erläutert der Arzt die Vor- und Nachteile einer genetischen Untersuchung. Stellt sich dabei ein erhöhtes Erkrankungsrisiko heraus, profitieren bei uns versicherte Frauen und Männer von einem intensiven Programm zur Früherkennung.

Kontaktdaten der Zentren für familiärer Brust- und Eierstockkrebs und ihre Kooperationspartner:

Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs​​​​​​

Eine besondere Versorgung zur Früherkennung von Hautkrebs

Ziel der Hautkrebsvorsorge ist es, Hautveränderungen auf ihren Krankheitswert zu untersuchen und frühzeitig eine Behandlung zu beginnen. Gesetzlich vorgesehen ist die Hautkrebsvorsorge (Ganzkörperuntersuchung beim Hautarzt oder bei einem entsprechend qualifizierten Hausarzt) für Versicherte ab 35 Jahre alle zwei Jahre.

Um die Früherkennung von Hautkrebs für Jüngere zu verbessern, haben wir für unsere Versicherten in Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern ein besonderes Versorgungsangebot geschaffen. Hiernach haben Versicherte bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres Anspruch auf eine jährliche Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs bei teilnehmenden Hautärzten. Auch in Baden-Württemberg haben wir für Sie ein besonderes Versorgungsangebot. Hier haben Versicherte unter 35 Jahre alle zwei Jahre Anspruch auf eine Untersuchung bei teilnehmenden Hautärzten.

In Regionen, in denen wir kein besonderes Versorgungsangebot haben, können Versicherte bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres diese Leistung als zusätzliche Satzungsleistung in Anspruch nehmen und sich die Kosten bis max. 25 € jährlich erstatten lassen.

Mit unterschiedlichen Berufsverbänden der Augenärzte haben wir IVOM-Verträge abgeschlossen.
Dabei geht es um die Therapie mithilfe der intravitrealen operativen Eingabe von VEGF-Hemmern (IVOM) bei bestimmten Augenerkrankungen, insbesondere bei der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), bei diabetischem Makulaödem (DMÖ), bei Makulaödem nach retinalen Venenverschlüssen (RVV) sowie bei der choroidalen Neovaskularisation bei Myopie (CNV).

Die teilnehmenden Augenärzte übernehmen die patientengerechte Information über Inhalte und Vorteile des Versorgungsprogramms. Dazu gehört auch die Aufklärung über Kosten und Nutzen der verfügbaren Medikamente. 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihr BKK-Kundencenter.

Ambulant ist schonender: Damit Ihr Kind nach einer Operation schnell wieder zu Hause ist

Für Kinder ist ein Krankenhausaufenthalt ganz besonders belastend: weg von zu Hause, Trennungsschmerz, Angst vor der bevorstehenden Operation, Schmerzen. Wie gut, dass eine ganze Reihe von operativen Eingriffen auch ambulant erledigt werden kann – in genau der gleichen Qualität und genauso sicher wie bei einem stationären Aufenthalt.

Das kommt allen Beteiligten zugute: Ihr Kind ist bald wieder zu Hause und wird in der Regel schneller gesund, das Krankenhaus hat schneller wieder Kapazitäten frei, neue kleine Patienten aufzunehmen und Kosten spart es ganz nebenbei auch.

Unser spezielles Angebot zur integrierten Versorgung für Kinderchirurgie macht es möglich. Dabei arbeiten ausgewiesene Fachärzte Hand in Hand, um Untersuchungen nicht unnötig mehrfach vorzunehmen und die beste Versorgung rund um die anstehende Operation zu gewährleisten. Schon kurze Zeit nach dem Eingriff kann Ihr Kind die Klinik wieder verlassen. Die Behandlung selbst ist so schonend wie möglich, da häufig so genannte minimalinvasive OP-Methoden genutzt werden.

Bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen können Kinder unter 18 Jahren ambulant operiert werden, z. B.:

  • Blinddarm-OP
  • Teilentfernung der Gaumenmandel mit Lasertonsillotomie
  • Entfernung der Rachenmandel
  • Operationen bei Leisten- oder Nabelbruch
  • Eingriffe an Penis oder Hoden (Hodenhochstand, Vorhautverengung, Wasserbruch)
  • Korrektur abstehender Ohren
  • Trommelfell-OP, gegebenenfalls mittels Paukenhöhlendrainage
  • Behandlung kleiner Wunden und Entfernung von Fremdkörpern
  • Metallentfernung nach Knochenbrüchen.


Voraussetzung ist, dass Sie vorab eine Teilnahmeerklärung bei einem an dieser speziellen Versorgung teilnehmenden Arzt unterschrieben haben.

Sie möchten mehr erfahren über dieses besondere Angebot? Dann lassen Sie sich in  Ihrem Kundencenter beraten.

Mit über 300 Fachärzten und 5 Krankenhäusern wurde in Berlin eine integrierte Versorgung insbesondere bei planbaren Operationen (z.B. HNO, Gynäkologie, Orthopädie), bei der Hyposensibilisierung (z.B. bei Heuschnupfen) und bei der Behandlung von Schlafapnoe vereinbart.

Informieren Sie sich in Ihrem BKK-Kundencenter über dieses besondere Versorgungsangebot.