Eine Blasenentzündung ist meist harmlos

So lässt sich einfach vorbeugen

Mit den sinkenden Temperaturen steigt das Risiko für Harnwegsinfektionen. Eine häufig auftretende Form ist die Blasenentzündung. Kälte ist zwar nicht für die Entstehung der Entzündung verantwortlich, begünstigt sie aber, da Kälte die Abwehrkräfte schwächt. Auslöser einer Blasenentzündung sind Bakterien in der Blase, meist gelangen sie über die Harnröhre dorthin. Frauen sind häufiger betroffen, da sie eine kürzere Harnröhre haben und die Erreger so einen kürzeren Weg haben. Die Harnröhre der Frau liegt außerdem näher am Darmausgang. Keime aus der Darmgegend können dadurch leichter in die Harnröhre gelangen.

  • Brennen beim Wasserlassen
  • häufiger Harndrang
  • Schmerzen im Unterbauch
  • Schwierigkeit, den Harn zu halten

Diese Symptome sind jedoch nicht unbedingt ein Grund zur Sorge. Wahrscheinlich handelt es sich um einen unkomplizierten Harnwegsinfekt, der leicht zu behandeln ist. Der Gang zum Arzt empfiehlt sich dennoch. Meist verschreibt er ein Antibiotikum, das nur wenige Tage eingenommen werden muss. Danach sollte die Entzündung gestoppt sein.

Bei zusätzlich Fieber, Rückenschmerzen oder Blut im Urin ist ein Arztbesuch unverzichtbar.

Eine Blasenentzündung lässt sich grundsätzlich gut behandeln und ist meist harmlos. Wird jedoch kein Arzt aufgesucht und die Entzündung verschleppt, kann sie in die Nieren aufsteigen. Eine schmerzhafte Nierenbeckenentzündung könnte die Folge sein.

Das Wichtigste ist: Viel trinken! Nur so können die Keime herausgespült werden. Weitere Tipps:

  • Unterleib vor Kälte schützen
  • Füße ebenfalls warm halten
  • Zugluft vermeiden
  • Blase immer komplett entleeren
  • Nach dem Geschlechtsverkehr auf die Toilette gehen, um eventuell übertragene Bakterien zu entfernen
  • Feuchte Badebekleidung sofort ausziehen
  • sich ausgewogen ernähren