Schlafen Sie gut?

Nein? Dann helfen Ihnen vielleicht unsere Tipps.


"Schlaf erst mal eine Nacht drüber. Morgen sieht die Welt schon ganz anders aus." Wenn das immer so einfach wäre.

Ursachen für Schlafstörungen können sein:

  • Hohe Anforderungen im Beruf
  • familiäre Sorgen
  • Termindruck
  • gesundheitliche Probleme


Ist der Grund behoben, verschwinden die Schlafstörungen in der Regel automatisch. Doch manchmal verselbstständigen sie sich und werden zum eigentlichen Problem: In der akuten Notsituation hat der Betroffene natürlich bemerkt, dass er schlecht schläft, zum Beispiel nur schwer einschlafen oder nicht die ganze Nacht durchschlafen kann. Er befasst sich mit seinen Schlafstörungen, denkt viel darüber nach und sobald er nur das Schlafzimmer betritt, weil es eigentlich an der Zeit ist, zu Bett zu gehen, gerät er in Panik, auch diese Nacht wieder nicht schlafen zu können und stundenlang wach zu liegen. Ein Teufelskreis beginnt. Jeden Abend setzt die Angst vor einer weiteren schlaflosen Nacht ein, dem Betroffenen fällt es immer schwerer, zur Ruhe zu kommen. Der Körper lernt, das Bett mit Anspannung, statt mit wohltuender Entspannung in Verbindung zu bringen.

Ist es erst einmal so weit gekommen, sind Schlafstörungen nicht mehr auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn die gesundheitlichen Folgen sind beträchtlich: Tagesmüdigkeit, Verdauungsstörungen, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche sowie verminderte Leistungsfähigkeit.

Hilfreiche Informationen finden Sie unter:

Bundesverband Schlafapnoe und Schlafstörungen Deutschland

Der BSD versteht sich als bundesweit wirkende Dachorganisation für alle Selbsthilfegruppen, die sich der Betroffenen mit Schlafapnoe-Syndrom oder mit Schlafstörungen im weitesten Sinne annehmen.

Online-Schlafcoach

Der kostenlose Coach von Zone 35 informiert Sie in 10 Wochen über das Thema Schlaf. Hier können Sie ein Schlaftagebuch führen und Selbsttest durchführen.

Schlaftrainer

Sie füllen ein Fragebogen vollständig aus und das Team vom Schlaftrainer.de beginnt mit Ihrer persönlichen Bewertung und schon am nächsten Werktag erhalten Sie Ihre detaillierte Antwort per E-Mail.

Das Schlafmagazin

Das Schlafmagazin ist die erste unabhängige Patientenzeitschrift, die über Schlaf und Schlafstörungen informiert, insbesondere über Schnarchen, Schlafapnoe, RLS, Narkolepsie, Fatigue, Sekundenschlaf und Schlaflosigkeit.

Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin

Die DGSM befasst sich als wissenschaftliche Gesellschaft mit der Erforschung des Schlafes und seiner Störungen sowie mit der klinischen Diagnostik und Therapie von Schlaf-Wach-Störungen.

Unsere Tipps für einen gesunden Schlaf:

  • Ein bequemes Bett und ein dunkler, ruhiger Raum liefern die besten Voraussetzungen für guten Schlaf.
  • Kaffee, Tee und Cola-Getränke sowie koffeinhaltige Medikamente drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen meiden.
  • Nichtraucher schlafen besser, da keine Entzugserscheinungen die Nachtruhe stören.
  • Vorm Schlafengehen auf Alkohol verzichten, um besser durchzuschlafen und Albträume und Kopfschmerz am Morgen zu vermeiden.
  • Abends mäßig und leicht essen. Milchprodukte enthalten die schlaffördernde Substanz Tryptophan.
  • Wer regelmäßig Sport treibt, schläft besser, allerdings sollte man sich kurz vorm Schlafengehen nicht verausgaben; Bewegungsmangel und unzureichende körperliche Auslastung können zu Schlafstörungen führen.

Wer seine Schlafstörungen mit diesen einfachen Mitteln nicht in den Griff bekommt, sollte mit einem Arzt darüber sprechen, der ihn im Idealfall nicht (nur) mit einem Rezept wieder nach Hause schickt. Medikamente können zwar helfen, die Schlaflosigkeit zu bekämpfen, beseitigen aber nicht deren Ursache. Daher können sie, ob nun rezeptfrei oder verschreibungspflichtig, immer nur ein kurzfristig eingesetztes Hilfsmittel sein, vor allem in seelischen Notsituationen. Sinnvoller ist es, dem eigentlichen Auslöser der Schlafstörungen auf den Grund zu gehen und mit einer Verhaltensänderung zu begegnen. Nützlich kann dabei ein Schlaftagebuch sein, in dem man 14 Tage lang abends und morgens genaue Angaben zum eigenen Schlafverhalten macht.

Muster eines Schlaftagebuchs zum Herunterladen