Ambulant betreute Wohngruppen

Zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige

Zusammen alt werden: Für Menschen, die Pflege benötigen, gibt es nicht nur herkömmliche Einrichtungen wie Alten- oder Pflegeheime. Sie können auch in einer ambulant betreuten Wohngruppe leben. Die Bewohner gestalten und verbringen ihren Alltag gemeinsam und achten aufeinander.
Pflegebedürftige (Pflegegrad 1 bis 5) in ambulant betreuten Wohngruppen haben zusätzlich zu den Pflegesachleistungen, zum Pflegegeld Anspruch auf einen monatlichen Wohngruppenzuschlag.

Wenn in der Wohngruppe zusätzliche eine weitere Person tätig ist, die zum Beispiel allgemeine, organisatorische, verwaltende, betreuende oder hauswirtschaftliche Arbeiten übernimmt, erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner zusätzlich einen Wohngruppenzuschlag in Höhe von 214 Euro monatlich. Dieser Zuschlag kann eigenverantwortlich für die Organisation sowie Sicherstellung der Pflege in der Wohngemeinschaft verwendet werden.

  • Folgende Voraussetzungen müssen vorliegen:
    Gemeinschaftliches Wohnen von regelmäßig drei und maximal zwölf Bewohnerinnen und Bewohnern in einer Wohngruppe
  • Mindestens drei Bewohnerinnen und Bewohner beziehen ambulante Pflegeleistungen (Pflegesachleistungen und/oder Pflegegeld oder den Entlastungsbetrag)
  • Die Mitglieder der Wohngruppe haben gemeinschaftlich eine Person beauftragt, die Hilfeleistungen unabhängig von der pflegerischen Versorgung erbringt
  • Die Pauschale wird zweckgebunden eingesetzt, der Zweck ist die gemeinschaftliche Versorgung in einer gemeinsamen Wohnung oder einem Haus mit häuslicher Versorgung
  • Und: Bei der Wohngruppe handelt es sich nicht um eine Versorgungsform, die einer stationären Einrichtung (Pflegeheim) entspricht.

Einen Antrag auf Wohngruppenzuschlag erhalten Sie in Ihrem Kundencenter.