Änderungen bei den Abläufen

im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Es gibt kaum Bereiche oder Arbeitsabläufe, die nicht von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. In dieser Zeit sind kundenfreundliche, schnelle, pragmatische Lösungen gefragt.

Hier ist eine Übersicht der befristeten Änderungen, die wir für Sie laufend aktualisieren.

Stand: 22.03.2021

Weitere Themen:

Viele Firmen in Deutschland haben aufgrund der Corona-Pandemie Kurzarbeit angekündigt oder setzen diese Maßnahme bereits um. Sie sind betroffen und fragen sich, was passiert, wenn Sie als Beschäftigte/r während der Kurzarbeit krank und arbeitsunfähig werden? Oder wenn Sie bereits vor Beginn der Kurzarbeit krankgeschrieben waren und Ihre Arbeitsunfähigkeit während der Kurzarbeit andauert? Zu diesem Thema erreichen uns derzeit viele Fragen. Gerne geben wir Ihnen an dieser Stelle die wichtigsten Antworten. Hier erfahren Sie mehr.

Eltern haben 2021 einen erweiterten Anspruch auf Kinderkrankengeld. Dieser gilt jetzt auch, wenn die Kinderbetreuung zu Hause erforderlich wird, weil Schule oder Kindergarten pandemiebedingt geschlossen sind oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde.

So viele Kinderkrankengeldtage können Eltern 2021 beantragen:

  • Elternpaare pro Elternteil und Kind 20 Tage
  • Alleinerziehende pro Kind 40 Tage
  • Paare und Alleinerziehende mit zwei Kindern maximal 80 Tage
  • Bei mehr als zwei Kindern erhöht sich der Anspruch auf höchstens 90 Tage pro Elternpaar oder Alleinerziehende

Weitere Informationen

Angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen in der Corona-Pandemie ist die Sonderregelung zur telefonischen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit um drei Monate bis zum 30. Juni 2021 verlängert worden. Damit kann für Patienten bei Erkrankungen der oberen Atemwege mit leichter Symptomatik nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Muster 1) für bis zu sieben Kalendertage ausgestellt werden. Zudem ist eine Verlängerung für weitere sieben Kalendertage nach telefonischer Anamnese einmalig möglich. Die Regelung gilt für beim Arzt bekannte und unbekannte Patienten.

Da das 1+12-Programm mit einer stationären Basiswoche in externen Kooperationskliniken beginnt, ist eine Durchführung aktuell nicht möglich.

Aktuell finden keine Aktivwochen und Well-Aktiv Programme statt. 

Alle angemeldeten Teilnehmer werden von den jeweiligen Hotels und Pensionen bzw. den Veranstaltern schriftlich informiert.

Die Veranstalter informieren angemeldete Versicherte auch über mögliche Umbuchungen und Ersatztermine sowie gegebenenfalls über die Möglichkeit der Erstattung von Anzahlungen.

Krankentransporte zu einer ambulanten Behandlung von COVID-19-Patienten sind genehmigungsfrei. Dies gilt auch für Patienten, die nach behördlicher Anordnung unter Quarantäne stehen. Ärzte und Psychotherapeuten, die einen solchen Krankentransport (nicht: Krankenfahrt im Taxi) veranlassen, müssen die Verordnung kennzeichnen. Die ambulante Behandlung, zu der ein Krankentransport verordnet wird, muss zwingend medizinisch notwendig und nicht aufschiebbar sein.

Es gilt solange der Bundestag eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellt.

Zahlreiche Hilfsmittel können Sie auf dem Versandweg erhalten, wenn keine Anpassung vor Ort zwingend erforderlich ist. Wenn es der Bestimmungszweck erlaubt, erfolgt die Einweisung in den Gebrauch des Hilfsmittels telefonisch, per E-Mail, per Hinweis auf Videoanleitungen oder durch digitale Medien.

Nicht aufschiebbare Versorgungen können nach Ermessen des Dienstleisters auch ohne vertragsärztliche Verordnung begonnen werden. Diese reichen Sie einfach später nach.

Bei zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln wie Inkontinenzhilfen oder Stomaartikeln ist keine Folgeverordnung nötig, wenn die Erstversorgung bereits von uns genehmigt oder Genehmigungsfreiheit vertraglich vereinbart wurde. 

Vertragshebammen können befristet ihre Kurse über Kommunikationsmedien wie Videotelefonie anbieten. Die Kosten werden direkt mit unserer Daimler BKK abgerechnet. Sprechen Sie am besten Ihre Hebamme an.

Derzeit können keine vor-Ort-Kurse durchgeführt werden. Wenn Ihr Kursanbieter Ihnen die Teilnahme online oder per Telefon ermöglicht oder den Kurs zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen wird, erstatten wir Ihnen wie gewohnt die Kosten – 90 % der Kursgebühr, maximal 150 €. Kann der Kurs nicht fortgesetzt werden, erhalten Sie eine Erstattung der Kosten für die wahrgenommenen Termine, auch hier bis zu 150 €.

Den Bonus für das Kalenderjahr 2020 erkennen wir an, auch wenn Ihnen eine Zahnvorsorgeuntersuchung nicht möglich war.

Fragen Sie in Ihrem Gesundheitszentrum nach ob das RückenPlus Programm angeboten wird. Falls ja, wird dieses unter strengen Hygieneauflagen stattfinden. Die Kosten erstatten wir selbstverständlich auch trotz der Unterbrechung.

Dieses Angebot richtet sich an Personen mit ersten psychischen oder psychosomatischen Beschwerden. Unsere Kooperationspartner versuchen, im Einzelfall persönliche Kontakte unter Einhaltung der Corona-Vorsichtsmaßnahmen aufrechtzuerhalten oder durch telefonische Kontakte zu ersetzen. 

Für die Teilnahme an den kostenfreien Behandlungsprogrammen für chronisch Kranke sind regelmäßig Termine in den Praxen der teilnehmenden Ärzte wahrzunehmen. Wenn Sie aufgrund der Pandemie nicht zum Arzt gehen konnten, hat dies für 2020 und das erste und zweite Quartal 2021 keine Auswirkung auf Ihre DMP-Teilnahme. Es entstehen Ihnen keine Nachteile, wenn in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt Behandlungs- oder Schulungstermine nicht wahrgenommen werden können oder verschoben werden müssen. Sollte es trotzdem dazu kommen, dass die Teilnahme beendet wird (gegebenenfalls auch aus anderen Gründen), ist eine Neueinschreibung jederzeit möglich.

Kinder-Frühuntersuchungen müssen normalerweise in vorgegebenen Zeiträumen gemacht werden. Nur dann können wir diese Kosten abrechnen.

Ärzte können die Früherkennungsuntersuchungen U6, U7, U7a, U8 und U9 jetzt auch mit uns abrechnen, wenn die vorgegebenen Untersuchungszeiträume überschritten sind.

Es gilt solange der Bundestag eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellt und noch drei Monate darüber hinaus.

Wer nach einer privaten oder beruflichen Reise aus einem als Risikogebiet geltenden Land zurückkehrt, muss aktuelle Regelungen beachten.

Weiterführende Links:

Länderspezifischen Informationen

Fragen und Antworten bei Einreisen aus Risikogebieten

Fragen und Antworten zu COVID-19-Impfung

Aktuelle Informationen für Reisende

Besonders gefährdete Risikogruppen haben nach einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums Anspruch auf Schutzmasken. Lesen Sie hier weiter.

Um pflegebedürftige Menschen und das Pflegepersonal vor Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, gelten zurzeit einige Einschränkungen im Bereich der Pflege.

  • Bis auf Weiteres finden die gesetzlich vorgeschriebenen Beratungseinsätze überwiegend telefonisch oder per Videocall statt. 
    Bei Interesse vermitteln wir Ihnen gerne an einen Anbieter. Auf eine Erinnerung wird allerdings verzichtet.
  • Zurzeit sind persönliche Begutachtungen durch den Medizinischen Dienst (MD) ausgesetzt. Wenn möglich, erstellt der MD ein Gutachten aufgrund eines Telefonats oder per Aktenlage. Ansprüche gehen nicht verloren, es gilt das Antragsdatum.
  • Pflegeberatungen können zurzeit nur telefonisch durchgeführt werden.
  • Wenn die Pflege bei den Pflegegraden 2-5 durch den Pflegedienst zur Zeit nicht sichergestellt werden kann, kann der Anspruch auf diese Sachleistungen auf Kostenerstattung (bei Pflege durch med. Fachpersonal) bzw. Pflegegeld (bei Pflege durch andere Personen) umgestellt werden.
     

Wenn Sie Fragen zu Ihrer konkreten Situation haben, rufen Sie bitte unsere Pflegekasse an, Tel.:+49421/419-2255.

Coronavirus

Hilfreiche Informationen und exklusive Beratungsangebote