Änderungen bei Abläufen

im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Es gibt kaum Bereiche oder Arbeitsabläufe, die nicht von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. In dieser Zeit sind kundenfreundliche, schnelle, pragmatische Lösungen gefragt.

Hier ist eine Übersicht der befristeten Änderungen, die wir für Sie laufend aktualisieren.

Stand: 05.06.2020

Das 1+12-Programm wird für dieses Jahr komplett ausgesetzt. Diese Entscheidung ist unabhängig davon gefallen, dass es in einigen Gesundheitszentren in den Werken bereits Lockerungen der bisherigen Einschränkungen gibt. Da das 1+12-Programm jedoch mit einer stationären Basiswoche in externen Kooperationskliniken beginnt, ist eine Durchführung nicht möglich. Mit einer Wiederaufnahme des 1+12-Programms ist erst im Jahr 2021 zu rechnen. 

Bis zum voraussichtlich 3. Mai 2020 gibt es keine Aktivwochen und Well-Aktiv-Maßnahmen.

Alle angemeldeten Teilnehmer werden von den jeweiligen Hotels und Pensionen bzw. den Veranstaltern schriftlich informiert.

Die Veranstalter informieren angemeldete Versicherte auch über mögliche Umbuchungen und Ersatztermine sowie gegebenenfalls über die Möglichkeit der Erstattung von Anzahlungen.

Krankentransporte zur ambulanten Behandlung genehmigungsfrei

Krankentransporte zu einer ambulanten Behandlung von COVID-19-Patienten sind genehmigungsfrei. Dies gilt auch für Patienten, die nach behördlicher Anordnung unter Quarantäne stehen. Ärzte und Psychotherapeuten, die einen solchen Krankentransport (nicht: Krankenfahrt im Taxi) veranlassen, müssen die Verordnung kennzeichnen. Die ambulante Behandlung, zu der ein Krankentransport verordnet wird, muss zwingend medizinisch notwendig und nicht aufschiebbar sein.

Gilt bis: 31. Mai 2020

Gültig zunächst bis 29. Mai 2020: Ärzte können Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege jetzt auch telefonisch eine bis zu 7 Tage gültige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ausstellen und per Post zusenden. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kann telefonisch, um einen weiteren Zeitraum von bis zu 7 Kalendertage, verlängert werden.

Das gilt auch für die Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes. Voraussetzung ist, dass die Patienten weder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neue Coronavirus nachgewiesen wurde, noch sich in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem gehäuft COVID-19-Fälle auftreten.

Wenn Sie sich für die telefonische Krankschreibung erstmals an eine Praxis wenden, brauchen Sie nur Ihre Versichertendaten und Ihre Mitgliedschaft in einer Krankenkasse mitzuteilen und mündlich zu bestätigen. Ein späterer Besuch in der Praxis ist nicht erforderlich.

Bei Praxen, in denen Sie bereits bekannt sind, übernehmen die Ärzte Ihre Versichertendaten aus Ihrer Patientenakte.

Alle Regelungen gelten auch für die Ausstellung einer ärztlichen Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes.

Dieser pragmatische Service entlastet die Arztpraxen und senkt gleichzeitig das Risiko für eine vermeidbare Ausbreitung von Infektionskrankheiten der oberen Atemwege über die Wartezimmer.

Derzeit sind nur Anschlussrehabilitationen in bestimmten Kliniken möglich. 

Vorsorgekuren, darunter auch Mutter-/Vater-/Kind-Kuren, werden aktuell nicht durchgeführt. Unsere Online-Angebote können eine Vorsorgekur natürlich nicht ersetzen. Aber sie geben alltagstaugliche Hinweise, wie Sie auch in dieser Zeit etwas für sich tun können. 

Schauen Sie hier rein

Die Frist für die Bewilligung wird geprüft.

Zahlreiche Hilfsmittel können Sie auf dem Versandweg erhalten, wenn keine Anpassung vor Ort zwingend erforderlich ist. Wenn es der Bestimmungszweck erlaubt, erfolgt die Einweisung in den Gebrauch des Hilfsmittels telefonisch, per E-Mail, per Hinweis auf Videoanleitungen oder durch digitale Medien.

Nicht aufschiebbare Versorgungen können nach Ermessen des Dienstleisters auch ohne vertragsärztliche Verordnung begonnen werden. Diese reichen Sie einfach später nach.

Bei zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln wie Inkontinenzhilfen oder Stomaartikeln ist keine Folgeverordnung nötig, wenn die Erstversorgung bereits von uns genehmigt oder Genehmigungsfreiheit vertraglich vereinbart wurde. Diese Änderungen gelten zunächst bis zum 31. Mai 2020.

Heilmitteltherapien können vorerst für einen längeren Zeitraum unterbrochen werden. Auch die Maximalfrist zwischen Verordnungsdatum und Therapiebeginn wird vorerst aufgehoben. In beiden Fällen behalten ärztliche Verordnungen ihre Gültigkeit.

Bitte sprechen Sie Ihren Therapeuten an. In manchen Fällen gibt es Einschränkungen.

Sind Behandlungen aus Sicht des Therapeuten auch per Video oder telefonisch durchführbar, ist dies mit Einwilligung des Kunden bei folgenden Heilmitteln möglich:

  • Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie
  • Atemtherapie

Diese Änderungen gelten bis zum 30. April 2020.

Praxen dürfen in Ausnahmesituationen ihren Patienten Folgerezepte, Folgeverordnungen und Überweisungen per Post senden. Voraussetzung ist, dass der Patient bei dem Arzt in Behandlung ist und im laufenden Quartal oder im Vorquartal in der Arztpraxis persönlich vorstellig war.

Diese Verordnungen sind erlaubt:

  • Folgeverordnungen für Arzneimittel
  • Verordnungen für Krankenbeförderungen
  • Überweisungen
  • Folgeverordnungen für häusliche Krankenpflege
  • Folgeverordnungen für Heilmittel (Physiotherapie und Podologie, Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, Ergotherapie und Ernährungstherapie)

Zum Start der besonderen Versorgung Psychotherapie in Baden-Württemberg wurden die Leistungen auf die aktuelle Situation angepasst. Bis zum 30. Juni 2020 können alle Therapien auch über Videotelefonie und Telefonie abgehalten werden. Weitere Informationen zum Angebot finden Sie hier 

Vertragshebammen können befristet ihre Kurse über Kommunikationsmedien wie Videotelefonie anbieten. Die Kosten werden direkt mit unserer Daimler BKK abgerechnet. Sprechen Sie am besten Ihre Hebamme an.

Derzeit können keine vor-Ort-Kurse durchgeführt werden. Wenn Ihr Kursanbieter Ihnen die Teilnahme online oder per Telefon ermöglicht oder den Kurs zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen wird, erstatten wir Ihnen wie gewohnt die Kosten – 90 % der Kursgebühr, maximal 150 €. Kann der Kurs nicht fortgesetzt werden, erhalten Sie eine Erstattung der Kosten für die wahrgenommenen Termine, auch hier bis zu 150 €.

Zurzeit sind persönliche Begutachtungen durch den Medizinischen Dienst (MD) ausgesetzt. Wenn möglich, erstellt der MD ein Gutachten aufgrund eines Telefonats oder per Aktenlage. Was sich noch im Bereich Pflegeleistungen ändert, lesen sie hier.

Die SG Stern hat ihren Sport- und Trainingsbetrieb unter Auflagen wieder aufgenommen. Bevor Sie mit dem Sport beginnen, wenden Sie sich an den Spartenleiter, Trainer oder den Ansprechpartner vor Ort.

Unter dem Motto #Vereint in Bewegung bietet die Sportgemeinschaft kostenlose Trainings auf Youtube an. Allen Mitgliedern der SG Stern steht das digitale Sportprogramm zur Verfügung. Machen Sie mit!

Weitere Informationen auf www.sgstern.de

Die Gesundheitszentren öffnen nach und nach wieder. Fragen Sie in Ihrem Gesundheitszentrum nach ob das RückenPlus Programm angeboten wird. Falls ja, wird dieses selbstverständlich unter strengen Hygieneauflagen stattfinden. Die Kosten erstatten wir selbstverständlich auch trotz der Unterbrechung.

Dieses Angebot richtet sich an Personen mit ersten psychischen oder psychosomatischen Beschwerden. Unsere Kooperationspartner versuchen, im Einzelfall persönliche Kontakte unter Einhaltung der Corona-Vorsichtsmaßnahmen aufrechtzuerhalten oder durch telefonische Kontakte zu ersetzen. 

Dieses Angebot richtet sich an Personen mit schweren psychischen Erkrankungen. Unsere Kooperationspartner versuchen im Einzelfall, persönliche Kontakte unter Einhaltung der Corona-Vorsichtsmaßnahmen aufrechtzuerhalten oder durch telefonische Kontakte zu ersetzen. 

Für die Teilnahme an den kostenfreien Behandlungsprogrammen für chronisch Kranke sind regelmäßig Termine in den Praxen der teilnehmenden Ärzte wahrzunehmen. Wenn Sie aufgrund der Pandemie nicht zum Arzt gehen konnten, hat dies für das erste bis dritte Quartal 2020 keine Auswirkung auf Ihre DMP-Teilnahme. Es entstehen Ihnen keine Nachteile, wenn in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt Behandlungs- oder Schulungstermine nicht wahrgenommen werden können oder verschoben werden müssen. Sollte es trotzdem dazu kommen, dass die Teilnahme beendet wird (gegebenenfalls auch aus anderen Gründen), ist eine Neueinschreibung jederzeit möglich.

Wenn ein Besuch in der Praxis aktuell aufgrund eines möglichen Infektionsrisikos nicht zumutbar ist, kann in Ausnahmefällen eine Psychotherapie auch per Videosprechstunde begonnen werden.
Weitere Informationen

Kinder-Frühuntersuchungen müssen normalerweise in vorgegebenen Zeiträumen gemacht werden. Nur dann können wir diese Kosten abrechnen.

Diese Regelung wurde bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Ärzte können die Früherkennungsuntersuchungen U6, U7, U7a, U8 und U9 jetzt auch mit uns abrechnen, wenn die vorgegebenen Untersuchungszeiträume überschritten sind.

Mammographie-Screenings finden unter Beachtung der besonderen Hygiene-Maßnahmen wieder statt.

Viele Firmen in Deutschland haben aufgrund der Corona-Pandemie Kurzarbeit angekündigt oder setzen diese Maßnahme bereits um. Sie sind betroffen und fragen sich, was passiert, wenn Sie als Beschäftigte/r während der Kurzarbeit krank und arbeitsunfähig werden? Oder wenn Sie bereits vor Beginn der Kurzarbeit krankgeschrieben waren und Ihre Arbeitsunfähigkeit während der Kurzarbeit andauert? Zu diesem Thema erreichen uns derzeit viele Fragen. Gerne geben wir Ihnen an dieser Stelle die wichtigsten Antworten. Hier erfahren Sie mehr.

Rehabilitationssport/ Funktionstraining in geschlossenen Räumen ist wieder möglich. Die Fortführung als Tele-/ Online-Angebot ist vorerst längstens bis 30.09.2020 möglich. Eine Durchführung im Freien ist ab sofort bis längstens 30.09.2020 ebenfalls möglich.

Schmerztherapeutische Gespräche können ab 1. April auch per Video erfolgen. Diese Möglichkeit besteht nicht nur während der Coronavirus-Pandemie, sondern dauerhaft.