Soft Skills – Der Schlüssel zum Erfolg

Kreativ, mutig, motiviert – trifft das auf mich zu?

Wenn man heute eine Stellenanzeige liest, dann fallen einem immer wieder Begriffe auf wie: Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Belastbarkeit, logisches und analytisches Denken sowie Kommunikationsfähigkeit. Diese Begriffe sind typische Beispiele für Soft Skills. Lesen Sie, was hinter den einzelnen Fähigkeiten steckt und wie man diese Schlüsselqualifikationen erlangen kann.

Wir wollen Ihnen einen Überblick über die am meisten geforderten Soft Skills geben:

In einem Team zu arbeiten, bedeutet, sich in eine Gruppe integrieren zu können. Dabei geht es nicht darum, sich unterzuordnen, sondern die Gruppe zu motivieren, zu unterstützen und zum gemeinsamen Erfolg beizutragen.

Im heutigen Berufsalltag gewinnen Projekte immer mehr an Bedeutung. Die Teams sind aus vielen verschiedenen Fachleuten unterschiedlichster Abteilungen oder auch aus anderen Unternehmen zusammengesetzt. Somit bedeutet Teamfähigkeit die Befähigung und Bereitschaft, fachübergreifend zu kommunizieren und zu arbeiten.

Bei einer guten Kommunikation kommt es darauf an, anderen zuhören zu können, sie ausreden zulassen, auf das Gesagte eingehen zu können und Rückfragen zu stellen. Es ist wichtig, dass Ihr euch verständlich ausdrücken könnt und auch fachliche Probleme in einfachen Worten allgemein verständlich erklären könnt.

Kommunikationsstärke heißt, Sie sind fähig, sich mit anderen Menschen zu unterhalten, Gedanken und Ideen auszutauschen und diese auch fachfremden Leuten vermitteln zu können. Außerdem sollten Sie eine offene, sympathische Art haben und auf Menschen zugehen können.

Wenn Kreativität gefordert ist, werden von Ihnen eigene Ideen erwartet. Es gibt Menschen, die haben ständig neue Ideen, probieren, entwerfen und verwerfen diese. Doch Kreativität wird nicht nur an den Ideen gemessen sonder auch am Ergebnis, das heißt, inwiefern sich die Vorschläge auch im Unternehmen realisieren lassen.

Hinter dem Stichwort Flexibilität versteckt sich auch oft die Forderung nach Mobilität. Wohnortwechsel, Reisen und Überstunden setzen viele Firmen voraus. Doch Flexibilität bedeutet auch, dass Sie schnell umdenken können und bereit sind, Neues zu lernen.

Stress lässt sich oft durch eine gute Organisation vermeiden. Das fängt schon morgens beim Aufstehen an. Wenn Sie am Abend alles für den nächsten Tag vorbereiten, also Klamotten rauslegen und Sie Ihre Tasche packen, können Sie morgens eine Menge Zeit sparen und entspannter in den Tag starten.

Schreiben Sie alle wichtigen Termine in einen Kalender und führen To-Do-Listen, so behalten Sie leicht den Überblick und vergessen nichts. Egal, ob in der Schule, der Uni oder im Büro: Mit einer guten Organisation machen Sie sich Ihr Leben leichter.

Disziplin ist wichtig. Das beste Beispiel dafür ist Fußball. Würde jeder auf seiner Lieblingsposition spielen, dann ginge das Spiel sicherlich verloren.

Es ist gut, wenn Sie glaubhaft machen können, dass Sie in der Lage sind, sich selbst bei der Stange zu halten. Dazu gehören neben der Selbstdisziplin auch Fragen der Motivation und der Eigenverantwortung. Denn Unternehmen wollen aktive und selbstständige Auszubildende und Mitarbeiter.

Angst hemmen und behindern Sie. Wenn Sie dies erkannt haben, werden die eigenen Ängste zwar nicht endgültig verschwinden, aber Sie werden sie als anregende Spannung empfinden. Mut erlaubt, Neuerungen anzunehmen und – vertretbare – Risiken einzugehen.

Auch unattraktive, komplizierte oder langwierige Arbeiten werden Sie einmal erledigen müssen. Sich dazu zu motivieren, können Sie trainieren: einfach anfangen, durchziehen und sich auf das "erledigt" freuen.

Wenn Sie Begeisterung für Ihre Arbeit empfinden, werden Sie immer genug Ausdauer haben, um auch weniger reizvolle Projekte zu erledigen. Und was Menschen gern machen, erledigen sie meistens auch gut.