Klausurtagung des Verwaltungsrats

mit Daimler Personalvorstand als Gast

Regelmäßig kommen die Mitglieder des Verwaltungsrats unserer Daimler BKK zu Klausurtagungen zusammen. Dieser Rahmen bietet die Gelegenheit, sich über bestimmte, zum Beispiel strategische Themen intensiver auszutauschen als es bei den sonst üblichen Sitzungen möglich ist.

Am 25. und 26. Juni war das baden-württembergische Fellbach Schauplatz der jüngsten Klausurtagung unter dem Motto „Wir gestalten gemeinsam die Zukunft der Daimler BKK.“ Zeitweise zu Gast war Wilfried Porth, Vorstand Personal und Arbeitsdirektor, Mercedes-Benz Vans der Daimler AG.

Als Personalvorstand unseres Trägerunternehmens spielt für ihn die gesundheitspolitische Zukunft immer eine wichtige Rolle. 2019, so der feste Wille der Politik, soll die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung wieder eingeführt werden. Wenn ein entsprechendes Gesetz beschlossen wird, werden sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Kosten wieder teilen, konkret ab 2019 auch den Zusatzbeitragssatz einer Krankenkasse. Was für die Arbeitnehmer erfreulich wäre, würde für alle Arbeitgeber in Deutschland eine finanzielle Belastung bedeuten.

Eine Betriebskrankenkasse zu haben, ist ein Wettbewerbsvorteil.

Wilfried Porth

„Eine Betriebskrankenkasse zu haben, ist ein Wettbewerbsvorteil“, unterstrich Wilfried Porth die Bedeutung einer unternehmenseigenen BKK. „Sie machen sehr viele gute Dinge“, beschrieb er unser Engagement – zum Beispiel im Bereich der Prävention. Seine Überzeugung: „Gesunde Ernährung, guter Schlaf und Sport sind die Basis für vieles. In dieses Thema zu investieren, ist richtig.“

Geht es um Zukunft, fällt meist auch das Stichwort Digitalisierung, wobei die digitale Zukunft der Daimler BKK längst begonnen hat. Anton Rados, Leiter der Kundenservice Region Südwest, präsentierte die digitale Strategie der Daimler BKK und ging dabei auch detailliert auf die Daimler BKK App, das Webformular zur Prüfung der Familienversicherung und die Videosprechstunde ein. Ein gutes Jahr zuvor konnten die Mitglieder des Verwaltungsrats unsere App begutachten, die damals kurz vor dem Go-live stand. Wie ist sie seitdem weiterentwickelt worden? Wie kommt sie bei unseren Versicherten an? Die Bilanz fällt positiv aus, was der Verwaltungsrat anerkennend zur Kenntnis nahm: Im Vergleich zu anderen Krankenkassen sind wir in Sachen Digitalisierung sehr gut aufgestellt, im BKK-System sind wir führend. Einig sind sich Verwaltung und Verwaltungsrat darin, dass der Mensch bei allem Voranschreiten der Digitalisierung im Mittelpunkt bleiben muss.

Die Sozialwahlen 2017 sind – gefühlt – gerade erst vorbei. Kein Grund für unsere Selbstverwaltung, sich nicht jetzt schon mit der Zukunft dieser alle sechs Jahre stattfindenden Wahl zu befassen. Aufhänger war ein Zehn-Punkte-Programm der Bundeswahlbeauftragten Rita Pawelski und Klaus Wiesehügel zur Reform des Sozialwahlrechts. Ziel der Reform ist es, die Selbstverwaltung zu stärken und die Sozialwahl zu modernisieren, beispielsweise durch die Zulassung von Online-Wahlen und die Einführung einer Frauenquote. In einer Gruppenarbeit haben die Mitglieder unseres Verwaltungsrats die insgesamt zehn Punkte detailliert bewertet. Was sehen sie positiv, was eher kritisch? Und welche weiteren Vorschläge können dazu beitragen, die Teilnahme an den Sozialwahlen attraktiver zu machen? Geplant ist, den Bundeswahlbeauftragten die zusammengefassten Ergebnisse der Gruppenarbeit persönlich zu überreichen.

Fazit: zwei intensive Tage, an denen sich alles um die Zukunft drehte.