Das Burn-out-Syndrom

Wird durch unsere hektische Lebenswelt immer häufiger

Unter dem Burn-out-Syndrom (englisch, burn out = ausbrennen) versteht man ein allgemeines Gefühl des Ausgebranntseins und der totalen Erschöpfung.

In der letzten Zeit ist das Thema stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit gelangt, da Prominente wie der Sportler Sven Hannawald, die Sängerin Yvonne Catterfeld und der Rapper Eminem sich öffentlich zu einem Burn-out bekannt haben. Es sind also nicht nur die gestressten Manager, auch immer mehr junge Menschen sind von dem Stresssyndrom betroffen.

Hier finden Sie einige Beratungsstellen in Ihrer Nähe.

Ursprünglich galt der Burn-out als Stresssyndrom der helfenden Berufe (Ärzte, Pfleger, etc). Die Gründe für die Ausbildung eines Burn-outs können jedoch sehr unterschiedlich sein und jeden Menschen betreffen. Das Burn-out-Syndrom hat ein recht komplexes Erscheinungsbild. Dieses reicht vom Abbau der Leistungsfähigkeit, Motivation und Kreativität, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Depressionen und Suizidgedanken bis hin zu psychosomatischen Beschwerden wie Magenkrämpfen, Kopfschmerzen, körperlichen Dysfunktionen und Schlaflosigkeit.

Die Ursachen für die Entwicklung eines Burn-outs sind individuell verschieden. Die Gründe liegen in der Regel jedoch überwiegend im Schul-, Ausbildungs- oder Berufsleben. Hohe Arbeitsbelastung, schlechte Arbeitsbedingungen, Zeitdruck, schlechte Beziehungen zu Kollegen/Mitschülern und dem Vorgesetzten/Lehrern, Mobbing, wachsende Komplexität und Unüberschaubarkeit des Arbeitsfeldes, Mangel an Autonomie, Angst vor Arbeitsplatzverlust, Sinnleere und Diskrepanz zwischen hohem persönlichen Einsatzwillen und dem grauen Arbeitsalltag können einen Burn-out verursachen.

Die Ursachen für die Entwicklung eines Burn-outs sind individuell verschieden. Die Gründe liegen in der Regel jedoch überwiegend im Schul-, Ausbildungs- oder Berufsleben. Hohe Arbeitsbelastung, schlechte Arbeitsbedingungen, Zeitdruck, schlechte Beziehungen zu Kollegen/Mitschülern und dem Vorgesetzten/Lehrern, Mobbing, wachsende Komplexität und Unüberschaubarkeit des Arbeitsfeldes, Mangel an Autonomie, Angst vor Arbeitsplatzverlust, Sinnleere und Diskrepanz zwischen hohem persönlichen Einsatzwillen und dem grauen Arbeitsalltag können einen Burn-out verursachen.

Gerade Menschen, die in Berufen arbeiten, die durch soziale Beziehungen definiert sind (z.B. Arzt und Patient, Lehrer und Schüler), gelten als besonders anfällig. Es sind jedoch nicht nur die äußerlichen Belastungen, die zu einem Burn-out führen können. Die meisten Menschen können mit den unterschiedlichsten Belastungen umgehen. Gefährlich wird es erst, wenn eine Person an ihre seelischen, körperlichen und psychosozialen Grenzen stößt.

Die Phase des (Über-) Engagements wird recht schnell durch eine Phase der Erschöpfung abgelöst. Die Energie und Tatkraft wird durch eine verminderte Belastbarkeit und Stimmungsschwankungen ersetzt. Der Betroffene wird zunehmend anfällig für Krankheiten und Infekte, ist ständig müde und kraftlos. Es kommt zu den ersten Problemen in der Familie, im Beruf oder in der Schule.

Der Endzustand des Burn-out-Syndroms ist schließlich durch Resignation, Entmutigung, Minderwertigkeits- und Versagensgefühle gekennzeichnet. Die einst so dynamische und selbstbewusste Person ist kaum noch wiederzuerkennen. Das hat natürlich auch verhängnisvolle Konsequenzen für das soziale Umfeld, also Schule, Beruf, Familie und Freundeskreis.

Chronische Müdigkeit und fehlende Motivation führen dazu, dass die Leistungen in der Schule oder dem Beruf abnehmen. Dies löst Unzufriedenheit beim Arbeitgeber oder den Lehrern aus, kann zu Arbeitsplatzverlust und in jedem Fall zu zusätzlichem Stress führen.

Viele Betroffene versuchen, die körperlichen Symptome des Burn-outs durch Selbstmedikation mit Tabletten oder Alkohol zu behandeln. So kann es auch leicht zu Problemen mit dem Partner, der Familie oder dem Freundeskreis kommen. Probleme in der Familie und der Berufswelt verstärken das Gefühl der Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Sinnleere. Bei manchen Betroffenen treten schließlich sogar Suizidgedanken auf.

Wer von einem Burn-out betroffen ist, muss sich professionell behandeln lassen. Bei leichteren Fällen ist eine Phase der Erholung in Form einer Kur oft ausreichend. In schlimmeren Fällen muss die betroffene Person sich jedoch einer Psychotherapie unterziehen. In jedem Fall muss an den Ursachen für den Burn-out, sei es der Zeitdruck, die schlechten Arbeitsbedingungen oder die zu hohen Anforderungen an die eigene Person, gearbeitet werden.

Dem Stresssyndrom vorbeugen kann man, indem man sich neben Beruf, Schule und den übrigen Anforderungen Ausgleichsmöglichkeiten wie z.B. Sport, Entspannung oder kreative Tätigkeiten sucht.