Prüfungsstress

Auf Prüfungen treffen wir im Leben immer wieder

Stress in der Schule oder im Studium, das hat doch jeder mal. Aber immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene fühlen sich den Anforderungen, die an sie gestellt werden, dauerhaft nicht mehr gewachsen. In Klausurphasen jagt eine Klassenarbeit die nächste und man kommt aus dem Lernen nicht mehr heraus.

Der Konkurrenz- und Leistungsdruck in der Schule hat zugenommen. Die Zukunftschancen sind schlechter geworden und viele Schüler haben Angst, keinen Ausbildungs- oder Studienplatz zu finden. Auch das Klima in der Klasse setzt viele Schüler unter Stress. Mobbing und Brutalität unter Schülern nehmen stark zu und viele Schüler haben sogar Angst davor, in die Schule zu gehen.

In speziellen Situationen wird der Stress in der Schule besonders groß. Wenn die Klassenarbeit vor der Tür steht.


Weiche Knie, kalte Hände und ein flaues Gefühl im Magen sind die charakteristischen Symptome für Prüfungsstress. Die Matheformel oder die Englischvokabel, die man vorher noch wusste, sind auf einmal wie weggeblasen. Ein typischer Blackout.

Die Angst, in einer Prüfung zu versagen, kennen viele Menschen, dabei muss es nicht immer um die Prüfung des Lebens gehen. Prüfungsstress kann bei jeder alltäglichen Prüfung auftreten. Auslöser ist die oft unbegründete Angst, zu versagen. Viele Fehler, die Stress auslösen, werden schon in der Vorbereitungsphase gemacht. Zwar lässt sich das Lampenfieber nicht komplett vermeiden, was auch nicht nötig ist, durch die richtige Prüfungsvorbereitung kann man sich aber eine ganze Menge Stress ersparen.

Die entscheidende Regel ist, nicht erst am letzten Tag vor der Prüfung mit dem Lernen zu beginnen, denn so versetzt man sich nicht nur unter zeitlichen Stress.

Besser ist es, schon einige Wochen vor der Prüfung zu üben, denn Stoff, den man über einen längeren Zeitraum lernt, prägt sich besser ein. Zu einer guten Vorbereitung gehört auch, dass man sich genau über die Prüfungsschwerpunkte informiert. So kann man sich die Zeit beim Lernen optimal für die einzelnen Schwerpunkte einteilen und ist auf alles vorbereitet.

Zwischen den einzelnen Lernphasen sollte man sich Pausen gönnen, um wieder Kraft und Konzentrationsfähigkeit zu tanken. Ein Treffen mit Freunden oder kurz frische Luft schnappen hilft. Auch bei Zeitdruck sollte man darauf achten, genug zu essen und zu trinken. Wer nicht ausreichend isst und trinkt, kann sich auch nicht konzentrieren.

Am Abend vor der Prüfung ist Abschalten angesagt. Das heißt nicht, dass man das Gelernte vergessen soll, aber im letzten Moment vor der Prüfung noch zu pauken, bringt nicht mehr sehr viel. Wer sich am Abend vor der Prüfung entspannt, ist am nächsten Tag locker und ausgeruht.

Am Tag der Prüfung sollte man genug Zeit für Vorbereitungen und den Weg zur Prüfung einplanen. So kann man auch bei Verspätungen von Bahn oder Bus entspannt bleiben.

Man sollte einer Prüfung immer positiv entgegensehen. Gedanken wie „Ich schaffe das nicht“ verstärken die Prüfungsangst. Mit einer positiven Einstellung und der richtigen Vorbereitung kann bei der Prüfung nicht mehr viel schiefgehen.