Haushaltshilfe

Sie sind so krank, dass Sie vorübergehend den Haushalt nicht führen können

Hilfe - dann - wenn sie gebraucht wird.

Haushaltshilfe ist bei der Krankenkasse zu beantragen, bei der die haushaltsführende Person versichert ist. Erkrankt diese Person, erhält sie Haushaltshilfe, wenn es ihr wegen eines Krankenhaus- oder Kuraufenthaltes oder einer schweren Erkrankung nicht möglich ist, den Haushalt weiterzuführen und mindestens ein Kind unter 14 Jahren oder ein behindertes Kind zu versorgen ist.

Voraussetzung ist, dass keine im Haushalt lebende Person den Haushalt weiterführen kann.

Haushaltshilfe bekommen Sie auch, wenn sich dadurch ein Krankenhausaufenthalt vermeiden lässt.

Haushaltshilfe ist außerdem möglich bei Schwangerschaftsbeschwerden.

Dass wir die Kosten einer Haushaltshilfe übernehmen, wenn Kinder bis 14 Jahren zu versorgen sind und keine andere im Haushalt lebende Person diesen weiterführen kann, ist eine Besonderheit.

Der Gesetzgeber sieht hier eine Altersgrenze von 12 Jahren vor. Wir zahlen die Kosten auch, wenn eine ambulant behandelbare Krankheit (z.B. sehr hohes Fieber) zu Hause therapiert wird und der Haushalt nicht weitergeführt werden kann.

Diese Leistung ist künftig auch dann möglich, wenn keine Kinder im Haushalt leben und die Notwendigkeit für eine Haushaltshilfe besteht.  Die Kosten für diese Leistung werden bei medizinischer Notwendigkeit längstens für einen Zeitraum von 6 Wochen pro Krankheitsfall und bis zu 4 Stunden täglich von uns übernommen. 

Grundsätzlich ist es unsere Aufgabe, die Pflegeperson zu stellen oder zu vermitteln. Ist dies nicht möglich oder wünschen Sie eine Person Ihres besonderen Vertrauens, so erstatten wir Ihnen die Kosten für eine von Ihnen eingesetzte Pflegeperson in angemessener Höhe. 

Die Eigenbeteiligung für Haushaltshilfe beträgt je Kalendertag 10% der Kosten, mindestens 5€, höchstens 10€.

Sie möchten einen Antrag stellen oder haben noch Fragen zum Ablauf?

Dann helfen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen in unseren BKK-Kundencentern weiter.